01. Oktober 2026

Weltmeister Guerdat bleibt Nummer 4 der Welt

Steve Guerdat gehört auch nach seinem Weltmeistertitel in Aachen zur absoluten Spitze des internationalen Springreitens. In der aktuell veröffentlichten Longines-Weltrangliste liegt der 44-jährige Jurassier mit 3074 Punkten auf Rang vier und ist damit der bestklassierte Schweizer. Hinter ihm bleibt Martin Fuchs auf Rang 15 ein weiterer Schweizer Vertreter in der erweiterten Weltspitze. Guerdat hatte sich am 23. August in Aachen mit Dynamix de Bélhème zum Weltmeister gekrönt. Die 13-jährige Stute blieb in den entscheidenden Runden ohne Springfehler und bescherte dem Schweizer einen der grössten Erfolge seiner bereits aussergewöhnlichen Karriere. Nur drei Wochen später bestätigte Guerdat seine Form beim hochdotierten CPKC International Grand Prix in Calgary, wo er mit Albführen's Iashin Sitte Rang drei erreichte. Damit hat sich Guerdat nach seinem WM-Triumph nicht zurückgezogen, sondern seine Stellung an der Weltspitze unmittelbar bestätigt. Beim Millionen-Grand-Prix in Calgary musste sich der Schweizer im Stechen lediglich Ben Maher und Lillie Keenan geschlagen geben. Einen nächsten internationalen Start von Guerdat führt die FEI derzeit allerdings noch nicht in seinem offiziellen Kalender.

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Nationalrat sagt Ja zu 200 Millionen für Olympia 2038

Die Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 hat im Parlament eine wichtige Hürde genommen. Der Nationalrat hat dem geplanten Bundesbeitrag von maximal 200 Millionen Franken mit 137 zu 40 Stimmen bei 14 Enthaltungen zugestimmt. Über die Vorlage muss nun noch der Ständerat entscheiden. Die finanzielle Unterstützung des Bundes ist an klare Bedingungen geknüpft. Kantone und Gemeinden müssen zusammen mindestens ebenfalls 200 Millionen Franken beisteuern. Der Bund übernimmt zudem keine Defizitgarantie für die Spiele. Sicherheitskosten sind im vorgesehenen Beitrag von 200 Millionen Franken nicht enthalten und würden zusätzlich anfallen. Für Diskussionen sorgte im Nationalrat auch die Frage einer Volksabstimmung. Ein Antrag, den Bundesbeschluss dem fakultativen Referendum zu unterstellen, scheiterte mit 78 zu 106 Stimmen. Damit ist auf Bundesebene derzeit keine Abstimmung über diesen Planungsbeschluss vorgesehen. Lokale und kantonale Entscheide an Austragungsorten bleiben davon unberührt.

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